Kniechirurgie

Schmerzen am Knie, einem komplexem Gelenk, kommen häufig vor und können in jedem Alter und aus verschiedensten Gründen auftreten. Dazu zählen u. a.:

Nach einer gründlichen Untersuchung – ggf. mithilfe einer Röntgenaufnahme – erhalten Sie eine genaue Diagnose. Im Anschluss daran wird Ihnen die Behandlung vorgeschlagen, die für Ihre Erkrankung am besten geeignet ist und Ihre Erwartungen optimal erfüllt. Ihre Bedürfnisse finden dabei stets Berücksichtigung. So weit möglich werden Ihnen vorrangig konservative Behandlungen angeboten.

Unikompartimentelle Knieprothese (Schlittenprothese)

Knie-Totalprothese

Austausch einer Knieprothese

Knie-Totalprothese

Erfahrungen

Mit jährlich mehr als 1‘800 eingesetzten Knieprothesen innerhalb unseres Kliniknetzwerks nimmt Swiss Medical Network bei dieser Art von Operation in der Schweiz eine führende Rolle ein. Unser multidisziplinäres Team besteht aus Spezialisten, die über einen grossen Erfahrungsschatz verfügen, so dass eine absolut sichere und auf Ihre persönliche Situation abgestimmte Behandlung gewährleistet ist. Unsere international renommierten Chirurgen haben jederzeit ein offenes Ohr für Sie und können so eine Behandlung anbieten, die optimal auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

Die Lebensdauer einer Knieprothese beträgt derzeit etwa zwanzig Jahre. In jüngster Zeit kommen jedoch Materialien zum Einsatz, die langlebiger sind, so dass hier Fortschritte zu erwarten sind. Die von unseren Chirurgen eingesetzten Prothesen gehören stets der neuesten Generation an. In etwa 80 % der Fälle ist der chirurgische Eingriff äusserst wirksam und beseitigt die arthrosebedingten Schmerzen vollständig. Grundsätzlich ermöglicht die Prothese die Wiederaufnahme normaler Aktivitäten, und es sind deutliche Fortschritte zu beobachten. Bestimmte Aktivitäten oder Sportarten mit starkem Körpereinsatz sollten jedoch vermieden werden, um die Lebensdauer der Prothese nicht zu beeinträchtigen. Die Verbesserung der Beweglichkeit hängt von der Art der verwendeten Prothese ab, aber auch vom Zustand des Patienten vor der Operation. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es ein Risiko von Komplikationen. Ausführlichere Erläuterungen erhalten Sie während des Gesprächs mit dem Operateur.

Aufenthalt und Rehabilitation nach der Operation

Sie sollten sich unbedingt an die Anweisungen halten, die Sie vor der Operation erhalten haben.

Um die Art der Narkose (Vollnarkose oder örtliche bzw. regionale Betäubung) festzulegen, erfolgt eine entsprechende Beurteilung vor der Operation. Der Eingriff dauert im Durchschnitt zwischen einer und zwei Stunden. Ihr Spitalaufenthalt beträgt zwischen 3 und 7 Tagen, je nach dem, wie schnell Sie sich erholen.

Unsere Spezialistenteams führen Sie sehr bald nach der Operation schrittweise an verschiedene physiotherapeutische Übungen heran. Sie üben zunächst das Aufstehen und lernen dann mit Gehhilfen zu gehen, die jedoch später überflüssig werden.

Eine genaue Überwachung der physiotherapeutischen Übungen und der Rehabilitation trägt zum Erfolg des Eingriffs bei. Sie dürfen jedoch nur die von Ihrem Physiotherapeuten und/oder Operateur empfohlenen Übungen ausführen.

Je nach Verlauf der Rehabilitation des operierten Knies können Sie nach einigen Wochen wieder Auto fahren. Abhängig von der jeweiligen Sportart können Sie auch sportliche Aktivitäten bereits nach einigen Monaten wieder aufnehmen. Sportarten mit starkem Körpereinsatz sind jedoch zu vermeiden.

Meniskusoperationen

Meniskusverletzungen können bei Patienten jeden Alters auftreten, unabhängig vom Ausmass ihrer Aktivitäten. Verschleiss kann altersbedingt (degenerativ) oder Folge eines Traumas sein oder – seltener – mit einer Missbildung zusammenhängen.

Innen- und Aussenmeniskus spielen eine stabilisierende Rolle. Es gibt zahlreiche therapeutische Lösungen für die Behandlung. Ihr Arzt wird Ihnen die für Sie am besten geeignete Therapieoption aufzeigen. In einigen Fällen kann eine Operation in Betracht gezogen werden – zumeist als ambulantes Verfahren. Dabei wird die Läsion arthroskopisch genäht oder entfernt.

In der Regel klingen die Schmerzen nach dem Eingriff sehr schnell ab.

Kniearthroskopie

Die Arthroskopie ist ein so genanntes minimal-invasives Verfahren. Mikroinzisionen, d. h. kleine Einschnitte, ermöglichen zusammen mit dem Einsatz einer Kamera und von miniaturisierten Instrumenten genaue Einblicke in das Knie sowie die Behandlung bestimmter Erkrankungen:

  • Meniskusbehandlung
  • Bandrekonstruktion
  • Gelenkspülung

Kniearthroskopien werden überwiegend ambulant durchgeführt, d. h. sie erfordern einen Klinikaufenthalt von höchstens einem Tag. Da arthroskopische Eingriffe weniger invasiv sind, ermöglichen sie eine schnellere Genesung.

Behandlungen bei Kniearthrose

Mit Arthrose – im Falle des Knies auch „Gonarthrose“ genannt – bezeichnet man den fortschreitenden Verschleiss eines Gelenks, der zu fortschreitendem Knorpelabbau führt. Das Knorpelgewebe kann sich nicht selbst regenerieren. Es handelt sich hierbei um eine der häufigsten Gelenkerkrankungen bei Erwachsenen, die mit zunehmendem Alter weiter voranschreitet. Sekundäre Arthrosen können als Folge von Überlastung, Verletzung oder Instabilität durchgeführt.

Je nach Progressionsgrad der Arthrose gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Ihr Arzt wird Ihnen die für Ihre Erkrankung und Erwartungen am besten geeignete Behandlung vorschlagen:

  • Medikamentöse Behandlung 
  • Physiotherapie
  • Orthesen und andere medizinische Vorrichtungen
  • Konservative Gelenkoperation
  • Gelenkersatz:
    • Knie-Totalprothese
    • Unikompartimentelle Knieprothese (Schlittenprothese)

Bandreparatur

Das Knie ist ein komplexes Gelenk. Es besteht aus Bändern, die seine Stabilität gewährleisten – den Seitenbändern sowie dem hinteren Kreuzband (HKB) und dem vorderen Kreuzband (VKB) (im Inneren des Gelenks).

Je nach Art des Risses und dem Grad der Instabilität können verschiedene Behandlungen in Betracht gezogen werden. Eine Operation kann notwendig sein, um eine ausreichende Stabilität wiederherzustellen und einem frühzeitigen Gelenkabbau vorzubeugen.

Eine Bandrekonstruktion (auch Bandplastik genannt) wird häufig arthroskopisch durchgeführt und besteht meist aus einer Bandreparatur durch Punktion der Sehne des Patienten (Transplantation von Eigengewebe). Die zahlreichen Operationstechniken und ihre Fortentwicklung (STG-, All-Inside-Technik usw.) haben dabei eine erhebliche Verkürzung des Eingriffs ermöglicht. Ihr Arzt wird Ihnen die Behandlung anbieten, die am besten Ihren Bedürfnissen entspricht.

Unikompartimentelle Knieprothese (Schlittenprothese)

Erfahrungen

Die erfahrenen OP-Teams verfügen über eine hochkarätige technische Plattform, mit deren Hilfe die fortschrittlichsten und sichersten Operationstechniken eingesetzt werden können.

Was ist eine unikondyläre Knieprothese?

Dieser Prothesentyp ist auch unter dem Namen „unikompartimentelle Prothese“ bekannt und ersetzt einen Teil des Kniegelenks durch künstliche mechanische Komponenten, die eine neue Oberfläche bilden. Die Prothese besteht aus mehreren Teilen und verschiedenen Materialien:

  • einer Schienbeinplatte, die auf dem Schienbein befestigt ist;
  • einer Polyethylen-Oberfläche, die den Verschleiss der Prothese begrenzt;
  • einem Femurschlitten und
  • eventuell einer Kniescheibenkomponente.

Abhängig von Ihrer Erkrankung und Knochenqualität, Ihrem Aktivitätsniveau und verschiedenen anderen Kriterien wählt Ihr Operateur die Art der Prothese aus (z. B. unikompartimentelle oder Totalprothese) und bestimmt die für Sie am besten geeignete Operationstechnik (minimal-invasiv, geführte Chirurgie usw.).

Beeindruckende Ergebnisse

Die Zahl der Knieprothesen, die zur Behandlung fortgeschrittener Arthrose eingesetzt wurden, ist in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen. Knieprothesen dienen dazu:

  • Schmerzen deutlich zu reduzieren
  • wieder eine bessere Mobilität zu erlangen
  • die Lebensqualität zu verbessern, das Gehen wieder zu ermöglichen u.v.m.

 

Nur Ihr Operateur verfügt als erfahrener Spezialist über die Kompetenzen und Erfahrungen, um eine Behandlung sicherzustellen, die optimal auf Ihre Situation abgestimmt ist (Physiotherapie, entzündungshemmende Behandlung, arthroskopische Chirurgie, Knieprothese).

Die Lebensdauer einer Knieprothese beträgt derzeit im Durchschnitt etwa fünfzehn Jahre. Durch den Einsatz moderner Materialien mit höherer Langlebigkeit sind jedoch in Zukunft weitere Fortschritte zu erwarten. In etwa 80 % der Fälle wird mit diesem Eingriff eine sehr wirksame Schmerzlinderung erreicht und arthrosebedingte Schmerzen können sogar vollständig beseitigt werden. Im Allgemeinen ermöglicht die Knieprothese die Wiederaufnahme normaler Aktivitäten, und es sind deutliche Fortschritte zu beobachten. Bestimmte Aktivitäten oder Sportarten mit starkem Körpereinsatz sollten jedoch vermieden werden, um die Lebensdauer der Prothese nicht zu beeinträchtigen. Die Verbesserung der Beweglichkeit hängt von der Art der verwendeten Prothese ab, aber auch vom Zustand des Patienten vor der Operation. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff besteht das Risiko von Komplikationen – Sie erhalten jedoch speziell auf Ihre Situation abgestimmte Erläuterungen.

Aufenthalt und Rehabilitation nach der Operation

Sie sollten sich unbedingt an die Anweisungen halten, die Sie vor dem Eingriff erhalten haben.

Um die Art der Narkose (Vollnarkose oder örtliche bzw. regionale Betäubung) festzulegen, erfolgt vor dem operativen Eingriff eine entsprechende Beurteilung. Der Eingriff dauert im Durchschnitt eine Stunde. Ihr Spitalaufenthalt beträgt zwischen 3 und 7 Tagen, je nach dem, wie schnell Sie sich erholen.

Unsere Spezialistenteams führen Sie sehr bald nach der Operation schrittweise an verschiedene physiotherapeutische Übungen heran, wobei Sie zunächst das Aufstehen üben und dann lernen mit Gehhilfen zu gehen, die jedoch später überflüssig werden.

Eine genaue Überwachung der physiotherapeutischen Übungen und der Rehabilitation trägt zum Erfolg des Eingriffs bei. Sie dürfen jedoch nur die von Ihrem Physiotherapeuten und/oder Operateur empfohlenen Übungen ausführen.

Je nach Verlauf der Rehabilitation des operierten Knies können Sie in der Regel nach einigen Wochen wieder Auto fahren. Abhängig von der jeweiligen Sportart können Sie auch sportliche Aktivitäten bereits nach einigen Monaten wieder aufnehmen. Sportarten mit starkem Körpereinsatz sind jedoch zu vermeiden.

Revision einer Knieprothese

Eine Infektion kann den Austausch einer Prothese erforderlich machen. Eine Knieprothese kann ausserdem im Laufe der Zeit allmählich verschleissen. Hiervon ist insbesondere die künstliche Gelenkoberfläche aus Polyethylen betroffen, die sich lockern kann. In diesem Fall kann eine Revision, d. h. ein erneuter operativer Eingriff, erforderlich sein, bei dem die Prothese ganz oder teilweise ausgetauscht wird. Werden beim erstmaligen Einbringen der Prothese die Operationstechniken präzise befolgt, erhöht sich tendenziell die Lebensdauer der Prothesen und verringert sich das Risiko einer Revision. Auch spielt die Qualität des Prothesenmaterials hierbei eine grosse Rolle.